Schildkröten Ernährung

Die richtige faserreiche Ernährung ist einer der Grundsteine einer gesunden Schildkröte. Das beste Vorbild bietet wie bei allen Wildtieren, der natürliche Lebensraum. In unseren Breitengraden lassen sich viele Wildkräuter finden, die ein Schildkrötenherz begehrt. Mithilfe von geeigneter Literatur können wir hier einige Futterpflanzen auslisten:

  • Löwenzahn
  • Spitz-und Breitwegerich
  • Wiesenpippau
  • Ferkelkraut
  • Habichtskraut
  • Wicken
  • Hirtentäschel
  • Ackerdistel, Gänsedistel
  • Taubnesseln
  • Vogelmiere
  • Johanniskraut
  • Knoblauchsrauke
  • Zaunwinde
  • Leinkraut

Wildkräuter im Portrait:

Für eine naturnahe Haltung bietet sich ein großes Freilaufgehege an, in dem die Schildkröten selber auf Nahrungssuche gehen können. Die üblichen heimischen Kräuter wie Löwenzahn, Breitwegerich oder Schafgabe sind meist vorhanden, aber es bietet sich auch an weitere Wildkräuter anzupflanzen. So können verschiedene Gehaltsstoffe abgedeckt werden, je mehr Variabilität an Nahrungsangebot vorhanden ist.

Unseren europäischen Schildkröten steht ein Schutzhaus zur Verfügung indem Wärme- und UV-Lampen in kälteren Tage für das Wohlbefinden der Reptilien sorgen.

Das Gehege kann Vielfältig gestaltet werden! Man sieht es ihnen vielleicht nicht an, jedoch sind sie gute Kletterer. Verschieden große Steine können genutzt werden um den wechselwarmen Tieren auch einen geeigneten Sonnenplatz zu schaffen. Vor allem in den morgendlichen Sonnenstunden kriechen sie aus ihren Schlafplätzen um die ersten Sonnenstrahlen zu genießen.

Hibiskusblüten werden gerne gefuttert!

„Golliwoog“ (Callisia repens)

Beinwell (Symphytum) sollte nicht zu oft verfüttert werden.

Auswahl an Futterpflanzen: Günsel, Ferkelkraut, Pippau

Zucchini-Blüte aus Leckerbissen

Zottige Wicke (Vicia villosa)